Spreebogenpark, Berlin

 


Der rund sechs Hektar große Spreebogenpark wird durch weitläufige Rasenflächen geprägt. Zwei symmetrisch angelegte Rasenskulpturen öffnen ein großes Landschaftsfenster, das den Blick auf den Humboldthafen fokussiert und eine Sichtachse zwischen den beiden Spreeufern bildet. Von den höchsten Punkten der Schrägen Rasenskulpturen richtet sich der Blick weit in die Stadt hinein.

Klare Wegebeziehungen, lockere Baumgruppen an den Wegekreuzungen und die weitläufige Uferpromenade bieten vielfältigen Raum zur Erholung. Der Panoramaweg, der die Anbindung zu den öffentlichen Straßen bildet, führt über altes Natursteindeckwerk und Terrassen an der Spree entlang. Stützmauern und Brücken wurden als neue Schicht in die Topografie der Stadtgestalt eingefügt und erhalten die vorhandenen historischen Spuren auf zwei Ebenen.

Zwei unterschiedlichen Gestaltungsthemen prägen die beiden Ebenen des Parks: Der „Spurengarten“ erinnert dabei an gründerzeitliche Vorgärten, die „Gartenspur“ ist eine artenreiche und naturnahe Blumenwiese, die sich im Laufe der Jahreszeiten ständig wandelt. Beide gemeinsam bilden einen spannenden Kontrast aus Artifiziellem und Naturnahem.

 

 

Architekt: Weber und Saurer, Schweiz
Bauherr: Land Berlin vertreten durch DSK
Bauleitung: Gruppe F, Berlin, Jürgen Liehr