Paul-Heyse-Str 3-17 / Heinz-Bartsch-Str. 2-6 in Berlin, Prenzlauer Berg

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Bei dem Projekt Paul-Heyse / Heinz-Bartsch Straße handelt es sich um die Rekonstruktion eines denkmalgeschützten Hofbereiches aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Vorgesehen war die komplette Rekonstruktion der Außenanlage, verbunden mit dem Abriss der vorhandenen maroden Bausubstanz und dem Wiederaufbau nach historischen Vorbild.

Der Hofbereich mit einer Größe von 2100m² ist um 2,4m gegenüber dem angrenzenden Straßenniveau vertieft. Abgefangen wird dieser Höhenunterschied durch zwei parallel verlaufende Stützmauern aus Klinker und Naturstein (Rüdersdorfer Bruchstein).

Zwischen den Stützmauern stellt eine ca. 20m breite Klinkerfreitreppe die Verbindung zwischen vertieftem Hofniveau und Ernst-Fürstenberg-Straße dar. An die Treppe schließt sich im Hofbereich ein befestigter Halbkreis aus Asphalt an, von dem radial sieben Hauszuwegungen abgehen. Durch die Hauszuwegungen bilden Mosaikflächen einzelne Segmente, in die insgesamt sechs neue Bäume gepflanzt wurden. Dabei wurden die ursprünglichen Pappeln durch Säuleneichen ersetzt. Grund hierfür war die außerordentliche Wurzeltätigkeit der Pappeln, die im gesamten Hofbereich sowie im Bereich der Treppe erhebliche Schäden verursachten.

 

Architekt: Schmidt-Seifert, Berlin
Bauherr: GSW, Berlin
Bauleitung: Schmidt-Seifert, Berlin

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