Ganz
gleich welchen Eingang die Gäste wählen, hier werden sie in die
sonnigen Gefilde Italiens entführt. Geschnittene Buchsbaumhecken und
-figuren, kunstvoll gearbeitete Wege, Steinbänke, Skulpturen, eine große
Brunnenschale und viele Kübelpflanzen in Terrakottagefäßen laden zur
Zeitreise ein.
Neben dem Irrgarten » nach englischem Vorbild, dem Labyrinth » nach
französischem Vorbild und dem ebenfalls in 2008 Jahr eröffneten
Karl-Foerster-Staudengarten », der die deutsche Gartenkultur
repräsentiert, ist der Italienische Renaissancegarten ein weiteres
Beispiel europäischer Gartenkultur. Er ist dabei nicht nur ein Abbild
eines Gartens aus einem anderen Land, sondern gleichzeitig quasi auch
eine Zeitreise in ein anderes Jahrhundert der europäischen Kultur. Klare
Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe
zeichnen einen idealen Renaissancegarten aus. Der Renaissancegarten im
Erholungspark Marzahn folgt diesen Idealen und will allen Besuchern den
einmaligen Zauber der berühmten Villengärten der Toskana vermitteln.
Die neue Anlage trägt den Namen „Giardino della Bobolina“ und nimmt damit Bezug auf eine 1,30 Meter hohe Marmor-Figur, die im Hauptgarten des neuen Gartens platziert wurde. „Bobolina »“
ist „zu Hause“ in den Boboli-Gärten in Florenz, einem der bekanntesten
italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts. Sie wurde von Giambologna
(Giovanni Bologna) einem flämisch-italienischen Bildhauer (1529 – 1608)
geschaffen und ist eine der populärsten Gartenfiguren in Florenz.
Architekt:
Levin Monsigny, Berlin
Bauherr: Grün Berlin
Bauleitung: Kamel Louafi, Berlin, Gunter Maser